Humboldt’scher Weihnachtszauber

Erstellt am 3.1.18. Kategorien: Ebersberger Zeitung, Hallo Ebersberg, Lokalberichte

Ein Nachtrag zum Thema Weihnachten, weil der zweite Artikel dazu erst jetzt erschienen ist: Kurz vor Beginn der Winterferien wird es im Vaterstettener Humboldt-Gymnasium richtig weihnachtlich: In den Klassen finden kleine Weihnachtsfeiern statt, in den Musiksälen wird eifrig geprobt und im Atrium baut der AK Technik alles auf, was für das stimmungsvolle Weihnachtskonzert benötigt wird. Dieses Konzert erfreut sich so großer Beliebtheit, dass es mittlerweile sogar an zwei Abenden hintereinander stattfindet, um der großen Nachfrage der Besucher gerecht zu werden.

Auch heuer war wieder ein äußerst abwechslungsreiches Programm geboten, von Klassik bis Pop, von traditionell bis modern, von Solisten bis hin zu großen Chören und dem wirklich beachtlichen Orchester. Hier zunächst die Berichte:

Es folgen Fotos der verschiedenen Darbietungen: Zunächst Schulleiter Rüdiger Modell und der Unterstufenchor unter der Leitung von Regine Lechner. Die Kleinen waren bei ihrem Auftritt ganz groß!

Moderiert wurde der Abend von Noelle Schwarze und Charlotte Stickler aus der Q12:

Unter den Auftretenden waren auch (von links nach rechts): Viktoria (Violine) und Linnéa Winroth (Klavier), Joshua Steib (Klavier) sowie ein Ensemble, bestehend aus Linnéa Winroth (Klavier), Linda Heide (Fagott), Theresa Ströbele (Klarinette), Constantin Gersing (Geige) und Florentine Hartmann (Querflöte):

Mein persönliches Highlight war der Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Nina Neuwald: Schon zuvor hatte ich die Mitwirkenden auf dem ersten Rang im Obergeschoss des Atriums entdeckt. Dort hatten sie sich in den vier Ecken des Raumes positioniert und stimmten von dort „Es werd scho glei dumpa“ an – ein toller Klang! Für die nächsten Songs kamen sie ins Erdgeschoss auf die Bühne, aber auch hier hatten sie sich ein paar Spezialeffekte einfallen lassen. So verließen am Ende von „Mad World“ alle Sängerinnen und Sänger nacheinander die Bühne, bis nur noch ein kleines Grüppchen übrig blieb. Mit kleinen Lichtern in der Hand und „I See Fire“ singend, kehrten die übrigen Mitwirkenden dann auf die Bühne zurück. Diese Lichter, so erklärten sie, wurden angezündet für all diejenigen, denen es an Weihnachten nicht so gut geht wie uns.

Es folgte der Kammerchor, dessen Leiter Philipp Uszkoreit von seinen jungen Sängerinnen zum Dank ein T-Shirt überreicht bekam:

Nach der Pause folgte der Chor der Q12 und der war ehrlich gesagt eher eine Enttäuschung, wofür aber Chorleiter Philipp Uszkoreit nichts konnte. Man merkte vielen der Schüler einfach an, dass sie nur deshalb dem Chor beigetreten waren, um noch ein paar Punkte fürs Abi zu sammeln. Da wurde getuschelt und gekichert, ständig zur Seite geschaut statt ins Publikum – von Freude an der Musik war da leider nur wenig zu spüren, das haben die anderen Chöre viel besser gemacht. Mein Vorschlag: Eine Videoaufzeichnung des Auftritts hinterher mit den Schülern besprechen, denn viele sind sich vermutlich gar nicht bewusst, dass wirklich jede ihrer Bewegungen und Handlungen auf der Bühne vom Publikum registriert wird.

Das Orchester unter der Leitung von Emre Kruis stimmte hingegen wieder versöhnlich. Jedes Jahr aufs Neue bin ich beeindruckt von der schieren Größe des Orchesters, dessen Mitwirkende gar nicht alle auf die Bühne passen – und leider auch nicht aufs Foto. Ganz herausragend war auch hier wieder Theresa Ströbele an der Klarinette:

Zum Abschluss folgte die Schulband unter der Leitung von Wolfgang Pink, bevor ganz am Ende Schulleiter Rüdiger Modell allen Mitwirkenden seinen Dank aussprach, neben den Musiklehrern auch dem AK Technik unter der Leitung von Tobias Baumgartner, Kunstlehrer Markus Grimm für die Gestaltung der Plakate, Sabine Pillau aus dem Sekretariat für die Platzreservierungen und der Q12 für die leckere Pausenverköstigung:

Für mich ist dieses Konzert immer die perfekte Einstimmung auf Weihnachten: Man geht beschwingt nach Hause, voller Vorfreude auf die Ferien und die bevorstehenden Feiertage.

Seit einigen Jahren aber setzt das Humboldt-Gymnasium noch eins drauf, nämlich mit dem Weihnachtszauber am letzten Schultag: Auf dem Pausenhof werden Buden aufgebaut und es gibt allerlei Leckeres zu essen und zu trinken, wofür in erster Linie die P-Seminare der Q11 verantwortlich zeichnen. Auch der Elternbeirat beteiligt sich mit einem Glühweinstand für die erwachsenen Besucher, denn zu diesem Markt ist die ganze Schulfamilie eingeladen. So trifft man sich an diesem Vormittag noch einmal in zwangloser Atmosphäre und natürlich dürfen auch hier einige musikalische Darbietungen nicht fehlen:

 

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