Monet

Erstellt am 28.2.26. Kategorie: Buchrezensionen
„Monet“
von Rosalind Ormiston
Bewertung
★★★★★
Verlag Prestel
Buchform Softcover
Erschienen Februar 2026
Seiten 112
Erhältlich beigenialokal.de

Je älter ich werde, umso mehr interessiere ich mich für Kunst und Kunstgeschichte. Vor allem der Impressionismus hat es mir angetan und da besonders der wohl populärste Vertreter dieser Kunstepoche, nämlich Claude Monet (1840-1926).

Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass der Prestel-Verlag nun dieses kompakte Buch herausgegeben hat. Es handelt sich hier nicht um einen großformatigen, dicken, schweren, unhandlichen Bildband mit Hardcover-Einband, sondern vielmehr um ein erschwingliches Buch, das etwas mehr als Taschenbuchformat hat, nämlich 20,9 cm x 16,9 cm x 0,9 cm. Dieses kompakte Format hat es aber in sich!

Das Buch beginnt mit einer doppelseitigen Einleitung, schon da habe ich viel Neues gelernt, unter anderem, dass Monets Werk „Impression, Sonnenaufgang“ der neuen Kunstrichtung unbeabsichtigt zu ihrem Namen verhalf.

Es folgen 14 Doppelseiten über Monets Leben, das von vielen Höhen und Tiefen geprägt war. Berichtet wird von seiner ersten Ausstellung, von seinen Reisen, seinen Einflüssen und Weggefährten, von seiner Liebe zu Camille, der Geburt der Söhne, von Camilles frühem Tod, der späteren Beziehung zu Alice, seinem Spätwerk und natürlich von Monets berühmtem Heim und Garten in Giverny. Illustriert wird dieser Abschnitt des Buches mit vielen Fotos und Abbildungen von Gemälden, hier nicht nur von Monet selbst, sondern auch von prägenden Weggefährten wie Renoir, Manet und anderen.

Danach folgt der weitaus größere Buchabschnitt über Monets eigene Werke. Auf der rechten Hälfte jeder Doppelseite ist eines seiner Gemälde abgebildet, links stehen die Erläuterungen dazu. Einige der Bilder kannte ich bereits, etliche hingegen noch nicht und es war immer spannend, etwas über die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Werke zu lesen.

Einige Beispiele (Abbildungen mit freundlicher Genehmigung des Prestel-Verlages):

Neben Landschaftsbildern sind im Buch auch viele Portraits enthalten, ebenso wie Stillleben und Gemälde von Gebäuden (z.B. die Kathedrale von Rouen) oder Industrie, Verkehr und Handwerk (u.a. Die Kohlenträger, Der Bahnhof Saint-Lazare). So entsteht ein, wie ich finde, umfassender Eindruck von Monets vielseitigem Werk mit insgesamt 59 hochwertigen Abbildungen.

Mir gefällt dieses Buch ausnehmend gut – so gut, dass ich mir vorgenommen habe, mir auch noch weitere Bücher aus dieser Reihe zu gönnen. Es gibt u.a. noch Ausgaben über Caspar David Friedrich, Salvador Dali, Albrecht Dürer, Frida Kahlo, Gustav Klimt, Jan Vermeer, Pablo Picasso sowie einige weitere. Das Buch über Monet werde ich sicherlich immer wieder in die Hand nehmen, um darin zu blättern und mich an den wunderschönen Bildern zu erfreuen.

[Als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar erhalten]