Frankfurter Buchmesse 2026: So war’s

Erstellt am 13.10.26. Kategorie: Dies & Das

Schon seit Monaten habe ich auf die Frankfurter Buchmesse (FBM) hingefiebert, ein Hotelzimmer und Zugticket gebucht, mich als Bloggerin akkreditiert und meinen Terminkalender stetig gefüllt. Wie schon im vergangenen Jahr hatte ich mich entschlossen, bereits einen Tag vor Messebeginn anzureisen, um an den beiden Fachbesuchertagen Mittwoch und Donnerstag schon ganz früh auf der Messe sein zu können. Meine Heimfahrt hatte ich für Freitag Nachmittag geplant, da ab Freitag der große Massenandrang zu den Publikumstagen der Messe einsetzt.

Dienstag, 6. Oktober 2026: Palmengarten, Alte Oper, Hugendubel

Mein ICE von München nach Frankfurt war überpünktlich, ich kam sogar schon zwei Minuten zu früh am Frankfurter Hauptbahnhof an und war mit der U-Bahn nur wenig später an meinem Hotel nahe der Bockenheimer Warte. Dort war mein Zimmer erfreulicherweise schon bereit, obwohl der Check-in offiziell erst eine Dreiviertelstunde später möglich war. So konnte ich also schon mein Gepäck abstellen, mich frisch machen und dann gleich losziehen. Ich hatte mir vorgenommen, an diesem Nachmittag je nach Wetterlage entweder den Palmengarten oder das Städel-Museum zu erkunden. Das Wetter war eindeutig Team Palmengarten, es war sonnig und so warm, dass ich meine Jacke getrost im Hotel lassen konnte.

Ein bisschen wehmütig war ich während meines Bummels durch den herrlichen Park aber dann doch: Meine im vergangenen Jahr verstorbene Tante und Taufpatin hat viele Jahre in Frankfurt gelebt und es ist nun genau 20 Jahre her, seit ich sie mit meinem Mann und unseren damals noch kleinen Kindern dort für mehrere Tage besucht habe. Dabei sind wir unter anderem auch gemeinsam im Palmengarten gewesen und an einige Orte im Park und in den Gewächshäusern konnte ich mich auch noch gut von damals erinnern. Außerdem musste ich an diesem Nachmittag häufiger an die Palmengarten-Saga von Juliane Michel (alias Ulrike Sosnitza) denken, zwei historische Romane namens „Wir tanzen in die Freiheit“ und „Wir fangen das Glück“.

Besonders gut gefallen hat mir der Besuch im Schmetterlingshaus:

Vom Palmengarten aus nahm ich die U-Bahn zur Alten Oper und spazierte dann die Fressgass entlang bis zur neu gestalteten Hugendubel-Filiale, die ich mir unbedingt anschauen wollte. Dort ist ein richtiger Buchtempel über mehrere Stockwerke entstanden, der definitiv einen Besuch wert ist!

Eigentlich wollte ich dann noch auf den Maintower (auch etwas, was ich zuletzt vor 20 Jahren mit meiner Tante gemacht hatte), doch die Warteschlange am Eingang war sehr lang und bewegte sich kein Stück vorwärts, so dass ich mein Vorhaben aufgab und stattdessen zurück zur Bockenheimer Warte fuhr. Im Café Extrablatt gönnte ich mir ein frühes Abendessen, währenddessen ich plötzlich so müde wurde, dass ich froh war, nicht weit bis zu meinem Hotel zu haben, wo ich schon früh zu Bett ging.

Mittwoch, 7. Oktober 2026: FBM mit Petra Schier, Nele Neuhaus, Klüpfel & Kobr und vielen anderen

Ausgeschlafen und gut gestärkt war ich am nächsten Tag schon kurz vor 9 Uhr auf der Messe. Um diese frühe Uhrzeit waren die Aussteller noch dabei, letzte Hand an ihre Stände zu legen. Fünf Minuten vor dem offiziellen Messestart kam eine Durchsage, die sinngemäß lautete: Gleich geht’s los, wir wünschen allen eine gute Messe. Daraufhin brach in der Festhalle, in der ich mich gerade bewegte, Jubel aus und es wurde applaudiert. Die Vorfreude war spürbar!

In der schönen Festhalle, in der vor allem die New/Young Adult- und Romance-Abteilung untergebracht war, herrschte zu dieser Zeit noch eine angenehme Leere. Auch auf der Agora, dem zentralen Platz in der Mitte zwischen den Messehallen, war es noch sehr leer, so dass ich mich ganz entspannt umsehen konnte. Dann führte mich mein Weg weiter zur Halle 5. Hier traf ich zunächst Patricia Keßler. Leiterin von Presse, Marketing & Kommunikation, am Stand von Droemer Knaur für ein kurzes Schwätzchen, und wenig später die Autorin Petra Schier sowie Eliza und James von Elizas Bücherparadies. Danke für das gemeinsame Foto!

Mein Learning bei dieser Messe: Mich nie wieder verleiten lassen, mich irgendwo an einem Glücksrad anzustellen! An drei verschiedenen Ständen hatte ich mir diesmal Glücksräder in meinem Terminkalender vermerkt. Entweder waren sie zur angegebenen Zeit dann doch noch nicht bereit und die Wartenden wurden wieder weggeschickt oder aber es gab lange Schlangen und viel vertane Wartezeit für fragwürdige Gewinne, in meinem Fall einmal ein Ausmalbild und einmal einen Stickerbogen. Dafür ist mir meine Messezeit eigentlich zu schade – erinnert mich nächstes Jahr gerne daran!

Nach einer Mittagspause, die ich bei dem herrlichen Wetter auf der Agora verbrachte und dabei auch noch meine liebe Bloggerkollegin Alexandra Richter traf (warum haben wir eigentlich kein gemeinsames Foto gemacht?), hatte ich einen Termin bei Diana Hasenpflug, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim dtv-Verlag. Von ihr erhielt ich schon einen ersten Einblicks ins kommende Frühjahrsprogramm und ließ mich gleich für einen sehr vielversprechenden Roman vormerken.

Bei Books on Demand lauschte ich einem spannenden Vortrag und natürlich durfte auch ein Besuch bei der Ullstein-Eule nicht fehlen, die heuer der Autorin Nele Neuhaus zu Ehren ganz in Blau dekoriert war. Zufällig war auch die Autorin selbst gerade für ein Fotoshooting und ein Interview am Stand.

Danach hätte auf der Thalia-Bühne eigentlich ein Booktalk mit Ildiko von Kürthy auf meinem Programm gestanden, der aber leider wegen Krankheit abgesagt werden musste. Das Ersatzprogramm war mir aber genauso lieb, denn es sprangen Volker Klüpfel und Michael Kobr ein, die auf der FBM das Erscheinen ihres neuesten Kluftinger-Krimis „Blendwerk“ feierten. Hach, ich liebe diesen Allgäuer Dialekt und Humor!

Nach dem Thalia-Talk traf ich mich noch mit Pia Werner, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Prestel-Verlag. Von ihr hatte ich gerade einen ganz wunderbaren Gitarren-Bildband bekommen, der meinem Mann noch mehr Freude macht als mir, mehr dazu demnächst in einer ausführlichen Rezension. Über die Kult-Gitarren kamen wir auf das Thema Musik zu sprechen und plauderten über unsere Konzerterlebnisse von a-ha über Barbra Streisand bis hin zu Iron Maiden 😉

Der letzte Programmpunkt des Tages war für mich die Preisverleihung des Non-Book-Awards in Halle 5. Dort gab es eine ganze Reihe an Ständen mit wunderschöner Papeterie, herrlichen Notizbüchern und ähnlich schönen Dingen 🙂

Ein Abendprogramm hatte ich nicht geplant. Es hatte mich nichts so wirklich angesprochen, stattdessen ging ich früh ins Bett und widmete mich dort noch meiner aktuellen Lektüre, allerdings fielen mir schon nach wenigen Seiten die Augen zu.

Donnerstag, 8. Oktober 2026: FBM mit Robert Habeck, Gundi Herget, Martina Parker und Jaroslav Rudiš

Auch am Donnerstag war ich schon kurz vor 9 Uhr auf der Messe und spazierte zuerst ganz in Ruhe durch Halle 4. Hier gab es vor allem Kinder- und Jugendbücher und viele wunderschön gestaltete Fotospots:

Außerdem begeisterte mich dieses Bücherregal beim Verlag Coppenrath:

Am späten Vormittag war es für mich wieder an der Zeit, zur Thalia-Bühne zu gehen, wo heute ein Booktalk mit Robert Habeck auf meinem Programm stand. Sein neues Buch „Arctic Meltdown“ hatte ich mir schon am Vortag am Stand seines Verlags Kiepenheuer & Witsch besorgt. Der Verlag hat derzeit viel zu feiern: Gerade wurde das Buch „Die Lücken“ von Shida Bazyar mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet und just an diesem Morgen konnte auch Robert Habeck verkünden, dass sein gerade erschienenes Buch direkt auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch gelandet war (womit das Buch von Charles Spencer über seine Schwester Prinzessin Diana auf Platz 2 verdrängt wurde).

In diesem Interview habe ich endlich so richtig verstanden, worum es im Grönland-Konflikt wirklich geht. Robert Habeck erklärte sehr verständlich und unterhaltsam, welche Auswirkungen der Klimawandel auf künftige Handelsrouten haben wird und welche geopolitischen Folgen das hat. Nebenbei verriet er, dass das Leben als Schriftsteller „viel cooler“ sei als das eines Politikers und außerdem hielt er ein leidenschaftliches und wichtiges Plädoyer für das Lesen. Logisch, dass ich mir das Buch hinterher noch von ihm signieren ließ! Und Gelegenheit für ein Selfie gab es außerdem – nicht nur für mich, sondern auch für hunderte andere Leser*innen. Da ich gerade eine kleine Pause in meinem Terminplan hatte, konnte ich aus der Ferne beobachten, dass Robert Habeck noch eine Dreiviertelstunde nach Ende des Talks geduldig signierte und für Selfies posierte.

Habeck war aber beileibe nicht der einzige coole Typ auf der FBM, denn wenige Stände weiter wartete Freddie Mercury himself. Hier hätte man sogar in seine ikonische gelbe Lederjacke schlüpfen und mit ihm für Fotos posieren können. Ich mochte aber keine Jacke anziehen, die an diesem Tag schon x andere Leute vollgeschwitzt hatten, also begnügte ich mich mit einem Foto ohne Jacke 😉  Außerdem besuchte ich wieder einmal den Stand von Pocketbook, fotografierte das eindeutig größte Buch der FBM und Protestplakate gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer:

Zeit für eine Pause: Im Gegensatz zum Vortag war es heute kalt und regnerisch, doch ich nutzte eine Regenpause, um mir am Stand von Cupper Tea auf der Agora einen heißen Tee zu holen. Und dann lief ich wenige Meter weiter rein zufällig beinahe in meine alte Schulfreundin Gundi Herget hinein, inzwischen eine erfolgreiche Autorin von Kinderbüchern und Reiseführern. Wir hatten uns nicht verabredet, aber wie so oft begegnete ich auf der Messe ganz ungeplant Leuten aus meiner Heimat. Der Satz „Da müssen wir Münchner erst nach Frankfurt fahren, um uns zu treffen“ fiel mehrmals täglich 😉

Vor meinem nächsten Programmpunkt hatte ich noch etwas Zeit, also ging ich zur Literaturbühne von ARD, ZDF und 3Sat und lauschte dort dem Talk von Bärbel Schäfer mit Robert Habeck. Die Fragen waren wieder etwas anders als beim vorherigen Thalia-Talk, insofern war auch dieses Interview sehr interessant, allerdings störte es mich sehr, dass Bärbel Schäfer ihren Talkgast nie ausreden ließ. Sie stellte eine Frage und während er die Frage beantwortete, grätschte sie schon wieder dazwischen, fiel ihm ins Wort und feuerte ihre nächste Frage ab. Das fand ich etwas anstrengend.

Weiter ging’s zur Halle 3 und zum Gmeiner-Stand. Dort fand wie schon im vergangenen Jahr ein Bloggertreffen mit der Autorin Martina Parker statt, auf das ich mich schon sehr freute. Auf ihren frisch erschienenen Krimi „Miss Verständnis“ fieberte ich schon seit längerem hin. Martina plauderte sehr amüsant mit den vielen Blogger*innen und wir durften auch alle ein Exemplar ihres neuen Buches mitnehmen und von ihr signieren lassen, vielen herzlichen Dank dafür!

Danach schlenderte ich noch zum Stand der FAZ, wo als nächstes ein Interview mit dem Autor Jaroslav Rudiš stattfinden sollte, also blieb ich da und lauschte dem sehr amüsanten (!) Gespräch über „Wo die Toten sprechen“, so der Titel seines aktuellen Romans. Durch Rudiš‘ Buch „Weihnachten in Prag“ bin ich übrigens vor einiger Zeit auch auf den Künstler Jaromír Švejdík alias Jaromír 99 aufmerksam geworden, der die wunderschönen Illustrationen zu dem Buch beigesteuert hatte. Seitdem folge ich Jaromir 99 auf Instagram, schaut Euch seine Werke dort gerne mal an! Und weil ich nun schon so gemütlich saß, blieb ich gleich noch da und lauschte auch dem folgenden Interview mit Robert Habeck, aller guten Dinge sind drei! 😉 Dieses Interview kann man auf der Homepage der FAZ übrigens als Podcast nachhören.

Es hat mich übrigens bei allen drei Interviews von ihm, die ich gesehen habe (gegeben hat er noch viel mehr, u.a. bei der taz und der Süddeutschen Zeitung), sehr gefreut, wie groß der Publikumsandrang war. Vor allem, wenn er auf das hohe Gut unserer Demokratie zu sprechen kam, gab es immer wieder lauten Applaus – wie wohltuend in diesen Zeiten, wo eine rechtsextreme, verfassungsfeindliche Partei wieder nach der Macht greift und dabei von der CDU auch noch aktiv unterstützt wird.

Mein Messetag war damit beendet. Auf dem Weg quer über die Agora begegnete ich noch meiner Bloggerkollegin Helga von Helgas Bücherparadies und ihrem Mann. Danke für das schöne Foto! Dann nahm ich die U-Bahn zum Römer und besuchte das wunderschöne Kaffeehaus „Goldene Waage“, das in einem historischen Fachwerkhaus untergebracht ist. Danach besichtigte ich noch den benachbarten Kaiserdom und genoss die andächtige Ruhe dort – genau das Richtige, um nach den unzähligen Eindrücken dieses langen Messetages wieder zur Ruhe zu kommen.

Anschließend machte ich noch einen Spaziergang durch die Altstadt und zum Eisernen Steg. Theoretisch hätte noch ein Krimiabend in der Evangelischen Akademie auf meinem Programm gestanden, aber meine Aufnahmegrenze war definitiv erreicht, also machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel.

Freitag, 9. Oktober 2026: FBM mit Timothy Paul, Lisa Graf, Gisa Pauly, Elizabeth Horn, Martina Parker und Stephanie Schuster

Mein letzter Tag auf der Buchmesse. Ich checkte morgens aus meinem Hotel aus, nicht ohne gleich mein Interesse an einer Buchung fürs kommende Jahr zu bekunden. Meinen Koffer gab ich auf der Messe an der Garderobe ab, was gar nicht so einfach war, denn ich war mal wieder schon vor 9 Uhr da, zu diesem Zeitpunkt hatten etliche der Garderoben noch gar nicht geöffnet, so dass ich mit meinem Trolley erstmal etwas hin und her irrte. Dann steuerte ich den Rowohlt-Stand in Halle 5 an, wo der Autor Timothy Paul stand und ganz wunderbare Goodie-Bags verteilte, ganz herzlichen Dank dafür!

Danach lief ich quer über die Agora in Richtung Halle 3, traf aber auf halbem Wege auf Martina Parker. Die erzählte mir, dass sie gerade auf dem Weg zum Stand von „Literaturensohn“ sei, wo es Shirts, Jacken und Accessoires mit buchigen Sprüchen darauf gab. Sie fragte mich, ob ich Lust habe, mitzukommen, die hatte ich, also befand ich mich kurz darauf erneut in Halle 5, wo Martina schließlich eine Jacke mit dem Aufdruck „I should have stayed home and read“ kaufte.

Danach ging es dann aber wirklich zur Halle 3, denn dort war in der 30-Minuten-Weg am Stand von Penguin Random House die Autorin Lisa Graf zu Gast. Auch sie hatte etwas zu feiern: Der dritte Band ihrer Lindt&Sprüngli-Saga hatte es als Neueinstieg auf Platz 4 der Spiegel-Bestsellerliste Paperback geschafft, herzlichen Glückwunsch! Ich hatte das Buch während meiner Frankfurtreise übrigens als Lektüre auf meinem Reader dabei, Rezension folgt.

Danach hatte ich Zeit, etwas herumzuschlendern und sah im Vorbeigehen Sebastian Fitzek und Christoph Kramer:

Dann traf ich noch eines der Mainzelmännchen und kehrte schließlich zurück zum Stand von Penguin Random House, denn nun war ich mit einer weiteren Lieblingsautorin verabredet: Gisa Pauly. Inzwischen hatte der Trubel in der Messehalle deutlich zugenommen, also zogen wir uns auf eine Bank am Rand der Halle zurück, wo wir uns in Ruhe unterhalten konnten. Wir hatten uns zuletzt vor knapp vier Monaten in München getroffen, wo Gisa Pauly erstmals beim Münchner Krimifestival gelesen hatte.

Gemeinsam gingen wir anschließend hinüber zur Halle 5, wo wir beide unseren jeweils nächsten Termin hatten. Für Gisa Pauly ging es zu einer Jubiläumsveranstaltung anlässlich von 20 Jahren Mamma Carlotta. Mit dem Koch und Autor Patrick Rosenthal sprach sie dort über ihr gemeinsames Buch „Mamma Carlotta kocht“. Mich hingegen zog es zum Stand der Syndikat-Krimiautor*innen, um mich dort mit der Autorin Elizabeth Horn zu treffen. Ich bekam gerade noch den Schluss ihrer Quickie-Lesung mit, danach war Zeit für einen kurzen Ratsch und ein gemeinsames Foto.

Letzter Programmpunkt für mich auf dieser FBM war ein weiteres Bloggertreffen beim Gmeiner-Verlag. Neben Martina Parker nahm daran auch die Autorin Stephanie Schuster teil, die bei Gmeiner gerade ihren neuen Krimi „Happy Bavaria – Obgmurkst“ veröffentlicht hat. Schön, wie die beiden Autorinnen sich hier gegenseitig interviewten!

Danach hätte ich noch etwas Zeit gehabt, aber inzwischen war es so voll auf der Messe geworden, dass mir der Kopf dröhnte. Also holte ich etwas früher als geplant meinen Koffer und machte mich auf den Weg zum Hauptbahnhof, wo es leider noch voller war als auf der Messe, außerdem aber auch deutlich kälter. So war ich froh, als ich endlich meinen Platz im ICE nach Hause einnehmen und es mir dort gemütlich machen konnte.

Diesmal war mein Zug leider nicht ganz so pünktlich wie auf der Hinfahrt, aber um Viertel nach acht Uhr abends war ich schließlich wieder zuhause. Mein Mann holte mich vom Bahnhof ab und hatte daheim schon ein leckeres Abendessen vorbereitet.

So ganz bin ich allerdings noch nicht wieder im Alltag angekommen, zu präsent sind noch meine vielen Eindrücke von dieser wunderbaren Buchmesse. Hier ein Blick auf meine Mitbringsel. Mit Buchkäufen habe ich mich sehr zurückgehalten, ich lese ja bevorzugt E-Books und habe mir daher auf der Messe eher Anregungen als haptische Bücher geholt. Und im Vordergrund stehen für mich sowieso eher die persönlichen Begegnungen, die auch heuer wieder zahlreich und sehr erfreulich waren, so dass ich noch lange von diesen wunderbaren Messetagen zehren werde.

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